[82326] Iran reagiert auf den Angriff in Dahiyeh: 'Das zionistische Regime muss gebremst werden, um eine Einigung zu erzielen'
Die regionale Spannung: Iran droht nach dem Angriff in Dahiyeh
Infolge der Berichte über den israelischen Angriff in Dahiyeh in Beirut veröffentlichte Ebrahim Rezai, Sprecher des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik im iranischen Parlament, eine scharfe Drohung gegen Israel. Rezai erklärte, man dürfe "die Lage nicht falsch einschätzen" und behauptete, dass der Weg zu jeder Einigung oder internationalen Verständigung notwendigerweise über die "Zügelung des zionistischen Regimes" führe.
Dem Bericht von Abu Ali Express zufolge, das für seine kritische Haltung gegenüber dem Iran und der Hamas sowie für seine Unterstützung Israels bekannt ist, verwendete Rezai einen groben Vergleich, als er behauptete, dass dieser "tollwütige Hund" gebremst werden müsse, da er sonst den Iran beißen werde, noch bevor die Tinte auf zukünftigen Abkommen getrocknet sei. Ähnliche Äußerungen wurden in weiteren Kanälen veröffentlicht, darunter Hadashot Me'haSadeh, Epoch und der Nachrichtenkanal 8200, die die Schwere der iranischen Drohung unterstreichen.
Demgegenüber griffen Kanäle, die eine feindselige Haltung gegenüber Israel vertreten, wie Hadashot 301 Arabische Welt und GLOBAL ANALYST, die Worte von Rezai auf und verwendeten dabei die Terminologie der "Bestrafung des zionistischen Gebildes". Im Kanal Israel Hayom wurde darauf hingewiesen, dass es sich um eine direkte Drohung eines offiziellen iranischen Vertreters handele, der bereits in der vergangenen Woche als Erster mit Raketenangriffen gedroht hatte.
Die einheitlichen Botschaften aus Teheran über eine Vielzahl von Telegram-Kanälen betonen den Zusammenhang zwischen den militärischen Aktivitäten Israels im Libanon und den regionalen diplomatischen Verhandlungen. Während Kanäle, die sich mit Sicherheitsfragen in Israel befassen, die Äußerungen als iranischen Versuch darstellen, Israel von weiteren Angriffen abzuschrecken, sehen oppositionelle Kanäle im Iran und israelische Kommentatoren darin einen Beleg für den Druck, unter dem die Islamische Republik nach israelischen nachrichtendienstlichen und operativen Erfolgen steht.