[82321] Eskalation im Libanon: IDF griff Hisbollah-Hauptquartier in Dahiyeh an; hochrangiger Funktionär Ali Musa Daqduq eliminiert
Sicherheitsspannungen: Angriff auf das Hisbollah-Hauptquartier in Beirut und Eliminierung eines hochrangigen Funktionärs der Organisation
Die IDF kündigte einen gezielten Angriff auf ein Terror-Hauptquartier der Hisbollah-Organisation im Stadtteil Dahiyeh in Beirut an. Berichten des IDF-Sprechers zufolge erfolgte der Angriff als Reaktion auf den Start von Luftzielen in Richtung des Staates Israel heute früher (Sonntag). Der IDF-Sprecher stellte klar, dass das Hauptquartier zur Förderung von Terrorplänen gegen israelische Bürger und IDF-Streitkräfte im Südlibanon genutzt wurde und dass die IDF auf jedes Verteidigungs- und Angriffsszenario vorbereitet sei.
Parallel dazu wurde die Eliminierung des Hisbollah-Funktionärs Ali Musa Daqduq bestätigt. Wie Abu Ali Express berichtete, wurde Daqduq, einer der Gründer der Organisation und Kommandeur des 'Golan-Dossiers', am Wochenende im Südlibanon eliminiert. Der IDF-Sprecher wies darauf hin, dass es sich um die bedeutende Ausschaltung eines Kommandeurs mit umfangreicher operativer Erfahrung handele, der für die Kämpfe gegen IDF-Streitkräfte verantwortlich war und in der Vergangenheit sogar an der Entführung und Hinrichtung amerikanischer Soldaten beteiligt gewesen sei.
In den sozialen Netzwerken gab es Einschätzungen zu den Folgen des Angriffs. Ariel Kahana wies darauf hin, dass es sich um eine Aktion mit potenziellen Auswirkungen auf die diplomatischen Kontakte zwischen den USA und dem Iran handele, wobei er Unterstützung für die operative Entscheidung ausdrückte. Andererseits berichteten iranische Quellen sowie Hadashot Online, dass der Iran mit einer Reaktion auf den Angriff droht und dass das Mitglied des iranischen Verhandlungsteams, Mohammad Marandi, erklärt habe, die Verhandlungen seien eingefroren worden.
In weiteren Sektoren aktualisierte die Israelische Polizei über intensive operative Aktivitäten in Judäa und Samaria sowie im Zentrum des Landes, darunter die Festnahme von Verdächtigen wegen des Besitzes von Waffen, darunter M16-, Glock- und Carlo-Gewehre. Darüber hinaus wurde über gewaltsame Proteste in der Bar-Ilan-Straße in Jerusalem sowie über die Festnahme eines Fußballspielers einer Spitzenliga wegen des Verdachts auf Beteiligung an illegalen Glücksspielen und Spielmanipulationen berichtet.