Naftali Bennett: Fernsehsender und der Likud kooperieren, um die Kandidatur von Eisenkot zu fördern
[81742] Naftali Bennett: Fernsehsender und der Likud kooperieren, um die Kandidatur von Eisenkot zu fördern
Der ehemalige Premierminister Naftali Bennett behauptet in internen Gesprächen, dass Akteure in den Medien und der Likud-Partei gemeinsam daran arbeiten, Gadi Eisenkot als Netanyahus Hauptgegner zu brandmarken.
Bennett gegen den Likud und die Medien: "Eine Verschwörung zur Etablierung von Eisenkot"
In internen Gesprächen, deren Inhalt am 13. Juni 2026 enthüllt wurde, griff der ehemalige Premierminister Naftali Bennett die komplexe Beziehung zwischen den Medien und der Likud-Partei an. Laut Michael Shemesh behauptet Bennett, dass die Kanäle 12 und 14 „sich zusammengetan haben, um Eisenkot ins Spiel zu bringen“.
Dem Bericht von Michael Shemesh zufolge, der für seine Tendenz zu politischen Veröffentlichungen mit kritischer Ausrichtung gegenüber dem Likud bekannt ist, glaubt Bennett, dass das Ziel hinter diesem Schritt darin besteht, Gadi Eisenkot als „bequemen Gegner“ gegenüber Benjamin Netanyahu darzustellen. Bennett betont, dass der Likud seiner Ansicht nach versucht, eine Front gegen eine rechte Persönlichkeit aufzubauen, um seine Machtbasis zu festigen, basierend auf der Auffassung, dass nur „ein Rechter die Regierung stellen kann“.
Darüber hinaus stellt Michael Shemesh fest, dass Bennett behauptet, die negative Kampagne, die die Likud-Partei in der vergangenen Woche gegen Eisenkot geführt habe, habe ihm politisch geradezu geholfen und ihn im öffentlichen Bewusstsein maßgeblich vorangebracht. Bennett beschuldigt verschiedene Akteure in den Medien, die Partei bei der Förderung dieser Agenda zu unterstützen.
Die Aussagen fanden auch auf dem Kanal Zirat HaHadashot Widerhall, der Bennetts Behauptungen aus den internen Gesprächen über die angebliche Zusammenarbeit zwischen den Medien und dem Likud zur Schaffung des Bildes von Eisenkot als Hauptgegner bestätigte.