[72569] Eskalation bei den ultraorthodoxen Protesten: Unteroffizier der IDF in seinem Zuhause angegriffen, Generalstabschef droht mit Konsequenzen
Eskalation bei den ultraorthodoxen Protesten: Unteroffizier der IDF in seinem Zuhause angegriffen, Generalstabschef droht mit Konsequenzen
Eine Gruppe extremistischer ultraorthodoxer Demonstranten belästigte und beschädigte das Haus eines Sicherheitsunteroffiziers im Gefängnis 10, ein Vorfall, der von der Führung der IDF scharf verurteilt wurde.
Schwere Eskalation gegen IDF-Dienstleistende: Demonstranten erreichten das Haus eines Berufssoldaten
Im Laufe der Nacht (27. Mai 2026) kam es zu einer ungewöhnlichen Eskalation der Protestaktionen von ultraorthodoxen Extremisten gegen die Wehrpflicht. Berichten der Kanäle Politisches Sicherheitskabinett - Moriah Asraf & Doron Kadosh und Amit Segal zufolge erreichte eine Gruppe von etwa 10-15 Demonstranten das Privathaus eines Sicherheitsunteroffiziers, der im Gefängnis 10 (Beit Lid) dient und in der Stadt Akkon wohnt. Die Demonstranten klopften an seine Haustür, beschädigten den Sicherungskasten und den Lobbybereich des Gebäudes und skandierten dabei Rufe wie: "Wir werden sterben, aber nicht dienen".
Im Bericht von Hershkowitz & Grobeis - Der ultraorthodoxe Blickwinkel, der für die Berichterstattung über den ultraorthodoxen Sektor bekannt ist, wurde darauf hingewiesen, dass der Vorfall auf die Verhaftung von drei ultraorthodoxen Fahnenflüchtigen folgte, die an die Militärpolizei überstellt wurden, was zu weiteren Protesten vor der Polizeistation in Sha'ar Binyamin führte. Die Demonstranten wurden auf dem Kanal des ultraorthodoxen Blickwinkels mit den Rufen zitiert: "Militärpolizei öffnet, auch wir wissen, wie man zu solchen Stunden ankommt".
Generalstabschef Zamir reagierte scharf auf die Ereignisse. In einer Mitteilung, die in zahlreichen Medien, darunter Ben Caspit und Suleiman & Blumenthal, veröffentlicht wurde, erklärte der Generalstabschef: "Ich verurteile aufs Schärfste jeden Versuch, IDF-Dienstleistende, die den Staat schützen, bei der Ausübung ihrer gesetzlichen Pflichten zu verletzen oder einzuschüchtern, und betrachte dies als schwerwiegend. Die IDF erwartet von den Strafverfolgungs- und Ordnungsbehörden, entschlossen gegen die Randalierer vorzugehen".
Der Vorfall wird im Sicherheitsapparat als das Überschreiten einer roten Linie angesehen, wobei militärische Stellen die Tat als "schwerwiegend und inakzeptabel" einstuften. Bisher konzentrieren sich die Berichte auf die institutionelle Verurteilung der Einschüchterungsversuche gegen Berufssoldaten in ihren Privathäusern.