Politischer Sturm: Lapids Äußerungen gegen Ultraorthodoxe lösen heftige Reaktionen im politischen System aus
[107745] Politischer Sturm: Lapids Äußerungen gegen Ultraorthodoxe lösen heftige Reaktionen im politischen System aus
Die Aussagen des Oppositionsführers Jair Lapid auf der Herzliya-Konferenz, wonach ultraorthodoxe Politiker gleichgültig gegenüber dem Tod von IDF-Soldaten seien, lösten einen Sturm und Kritik seitens der Koalitionsunterstützer aus.
Heftige Konfrontation um Jair Lapids Äußerungen gegenüber Ultraorthodoxen
Während der heute, am 1. Juli 2026, abgehaltenen Herzliya-Konferenz äußerte sich Oppositionsführer Jair Lapid scharf gegen die ultraorthodoxen Politiker. Lapid behauptete, dass „die ultraorthodoxen Politiker uns sagen, dass es sie nicht interessiert, wenn unsere Kinder sterben. Es bewegt sie nicht, wenn im Radio ‚zur Veröffentlichung freigegeben‘ gemeldet wird. Alles, was ihnen wichtig ist, ist, dass wir ihnen sehr viel Geld überweisen“.
Die Äußerungen, die ausführlich von Michael Shemesh und auf Kanal 12 Ecke 99 berichtet wurden, wurden auch auf dem Kanal Politischer Schauplatz verbreitet und lösten eine Welle wütender Reaktionen im politischen System aus.
Im Gegensatz dazu ging Yinon Magal, der für seine rechten, Netanjahu unterstützenden Positionen bekannt ist, scharf gegen Lapid vor und bezeichnete seine Worte als „Blutvergießen“. Magal warf Lapid zusammen mit Bennett, Liberman und zentralen Medien vor, eine gezielte Hetzkampagne gegen die ultraorthodoxe Bevölkerung zu führen, und behauptete, es handele sich um politische Heuchelei.