Die Kette „Zol VeGadol“ legt Berufung gegen die Schließungsanordnung nach der „Frinok“-Affäre ein
[88496] Die Kette „Zol VeGadol“ legt Berufung gegen die Schließungsanordnung nach der „Frinok“-Affäre ein
Die Lebensmittelkette hat beim Gericht einen Antrag auf Aufhebung der vom Gesundheitsministerium erlassenen Schließungsanordnung gestellt, nachdem in den in ihren Filialen verkauften „Frinok“-Produkten psychiatrische Substanzen gefunden wurden.
Die Kette „Zol VeGadol“ legt Berufung gegen die Schließungsanordnung nach der „Frinok“-Affäre ein
Die Supermarktkette „Zol VeGadol“ hat beim Amtsgericht Jerusalem einen dringenden Antrag auf Aufhebung der vom Gesundheitsministerium für ihre Filialen erlassenen Schließungsanordnung gestellt. Dieser Schritt erfolgt nach der Aufdeckung, dass in den in der Kette verkauften Produkten der Marke „Frinok“ psychiatrische Substanzen enthalten waren.
Laut einem Bericht des Nachrichtendienstes wird in dem Antrag der Kette geltend gemacht, dass es sich um einen Fehler im Umgang mit der Kette handele, da sie lediglich als Einzelhändler fungiert habe. Im Antragsschreiben heißt es, dass die Kette „ausschließlich als Einzelhändler fungiert, der ein geschlossenes und fertiges Produkt verkauft hat, das von Dritten hergestellt und geliefert wurde“.
Die Angelegenheit hat aufgrund des Gesundheitsrisikos, das mit der Exposition gegenüber psychiatrischen Substanzen in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verbunden ist, ein großes Medienecho hervorgerufen. Die Öffentlichkeit und die Einzelhandelsbranche warten nun auf die Entscheidung des Gerichts bezüglich der Verantwortung der Kette gegenüber ihrer Pflicht, die Sicherheit der Produkte in ihren Regalen zu gewährleisten.