Berichte über US-Angebot an Iran zur Vermeidung einer militärischen Reaktion; Teheran behauptet, das Angebot abgelehnt zu haben
[82346] Berichte über US-Angebot an Iran zur Vermeidung einer militärischen Reaktion; Teheran behauptet, das Angebot abgelehnt zu haben
Vor dem Hintergrund der Sicherheitsspannungen wird berichtet, dass die USA dem Iran wirtschaftliche Anreize als Gegenleistung für eine Nicht-Reaktion auf den Angriff in Beirut angeboten haben, doch Teheran erklärt, das Angebot abgelehnt zu haben.
Spannungen mit dem Iran: Amerikanische Bemühungen zur Deeskalation
Vor dem Hintergrund der Sicherheitsspannungen nach dem Angriff in Beirut berichten mehrere Nachrichtenkanäle von intensiven diplomatischen Bemühungen der USA gegenüber dem Iran. Laut Nitzan Shapira auf Telegram und Berichten bei 12 Pinat 99 haben die Vereinigten Staaten den Iranern ein Angebot unterbreitet, das "wirtschaftliche Vorteile gegen eine Nicht-Reaktion" auf den israelischen Angriff beinhaltet.
Parallel dazu weist Kol HaHadashot auf Telegram darauf hin, dass die USA "starken Druck" ausüben, um den Iran daran zu hindern, auf den Angriff in Beirut zu reagieren. Auch Israel Hayom bestätigte, dass amerikanischer Druck auf Teheran ausgeübt wird, um einen Beschuss in Richtung Israel zu verhindern.
Demgegenüber weisen Kreise im Iran diese Veröffentlichungen zurück. Laut 12 Pinat 99 und dem Kanal "Lelo Tsenzura" behaupten die Iraner: "Wir haben das Angebot abgelehnt, wir werden unsere Verbündeten nicht verraten", und drohen zudem damit, dass "die Reaktion - sehr bald" erfolgen werde. Der Kanal GLOBAL ANALYST, der eine kritische Linie gegenüber der amerikanischen Regierung und der israelischen Politik vertritt, betonte ebenfalls die iranische Ablehnung des Angebots.
Unterdessen berichtete Refael Hayun - Bitachon Sadeh, dass dem Revolutionsgardekor nahestehende Kreise bestätigen, dass der Iran eine Reaktion auf den Angriff plane, mit der Begründung, dieser verletze frühere Abkommen. Auf demselben Kanal wurde auch eine Meinung geäußert, die die Sorge vor einer Störung eines umfassenderen politischen Prozesses unterstreicht und zu einer Einstellung der Feindseligkeiten von allen Seiten aufruft, um einen "langen und schönen Frieden" zu ermöglichen.