[80431] Umstrittene Ernennungsrunde im Büro Netanjahus angesichts fortlaufender Gerichtsverfahren
[80431] Umstrittene Ernennungsrunde im Büro Netanjahus angesichts fortlaufender Gerichtsverfahren
Premierminister Benjamin Netanjahu treibt eine Reihe hochrangiger Ernennungen für einen Suchausschuss voran, während gleichzeitig die Zeremonie zur Ernennung des Militärsekretärs aufgrund von Gerichtsverhandlungen abgesagt wurde.
Erschütterungen im Büro des Premierministers: Hochrangige Ernennungen und juristische Verzögerungen
Angesichts der laufenden Gerichtsverhandlungen gegen ihn arbeitet Premierminister Benjamin Netanjahu an einer bedeutenden Ernennungsrunde in den Staatsorganen. Dem Bericht des Korrespondenten Michael Shemesh zufolge wurde die für heute (Montag, 2. Juni 2026) geplante Zeremonie zur Ernennung des Militärsekretärs in letzter Minute abgesagt, und Netanjahu wird die Identität des Sekretärs voraussichtlich im Laufe des Tages bekannt geben wie auf Telegram berichtet.
Parallel dazu wurde bei Hadashot BaZman enthüllt, dass der Premierminister einen „Ernennungs-Blitz“ vorantreibt, um „für die nächste Regierung Fakten zu schaffen“. Dem Bericht zufolge möchte Netanjahu Oberstleutnant a. D. und Publizistin Shosh Raban sowie Moshe Terry zu Mitgliedern des Ausschusses für hochrangige Ernennungen im öffentlichen Dienst ernennen. Dabei handelt es sich um ein Gremium mit großem Einfluss, das strategische Ernennungen genehmigt, einschließlich der Generaldirektoren von Regierungsministerien und des Leiters des Nationalen Sicherheitsrates.
Der Bericht weist darauf hin, dass Raban, deren Nominierung umstritten ist, sich in der Vergangenheit für die Verhaftung der Generalstaatsanwältin ausgesprochen hat. Bei Hadashot BaZman wird betont, dass die geplanten Ernennungen „zeitlich unbegrenzt“ seien, was ihnen langfristig ein großes politisches und organisatorisches Gewicht verleiht. Das Büro des Premierministers entschied sich, nicht auf die in dieser Veröffentlichung erhobenen Vorwürfe zu reagieren.