Regionale Eskalation: Die Huthi signalisieren einen möglichen Beitritt zum Kampf an der Seite der Hisbollah
[79315] Regionale Eskalation: Die Huthi signalisieren einen möglichen Beitritt zum Kampf an der Seite der Hisbollah
Berichte über eine engere Abstimmung innerhalb der vom Iran angeführten Achse des Widerstands, während Forscher auf den wachsenden Druck in Teheran und unter den Terrororganisationen aufgrund der israelischen Schritte im Libanon hinweisen.
Wachsende Spannungen in der iranischen Achse: Drohung der Huthi mit dem Eintritt in den Kampf
Nach der Eroberung des Beaufort-Schlosses im Südlibanon durch die IDF-Streitkräfte wächst der Druck auf die Terrororganisationen, die Teil der pro-iranischen Achse sind. Laut Berichten des Jerusalem Center for Foreign and Security Affairs (JCFA) haben die Huthi der Hisbollah eine Nachricht übermittelt, wonach sie "bereit seien, sich dem Kampf anzuschließen, falls dies erforderlich sein sollte". Yoni Ben Menachem, ein leitender Forscher am Zentrum, stellt fest, dass der israelische Schritt einen "Schockeffekt" auf der Gegenseite ausgelöst habe und dass sich die Organisation trotz der Versuche der Hisbollah, Zuversicht auszustrahlen, unter starkem Druck befinde.
Parallel dazu berichtet das Arabien-Ressort von Shachar Kleiman, dass Quellen aus dem Umfeld der Huthi im Jemen die Existenz der Abstimmung mit der Hisbollah bestätigen. Laut diesen Quellen erklärten die Huthi, dass "Sanaa es nicht zulassen werde, die Hisbollah zu isolieren", und dass jede israelische Eskalation mit einer "vereinten Antwort der Achse des Widerstands" beantwortet werde. Ein militärischer Vertreter der Huthi fügte hinzu, dass die Organisation die Entwicklungen genau verfolge und einen Eintritt in eine breitere Kampagne erwäge, falls sich die Zusammenstöße verschärfen sollten.
Auf politischer Ebene schätzt Ben Menachem vom JCFA, dass sich die Kontakte mit den Vereinigten Staaten aufgrund der Verhärtung der Positionen seitens Irans in einer Sackgasse befinden. Dem Bericht zufolge sind es die Revolutionsgarden, die den Ton gegenüber Washington angeben, einschließlich einer finanziellen Forderung in Höhe von 12 Milliarden Dollar als Vorbedingung. Der Forscher betont, dass "die Revolutionsgarden die Linie gegenüber den USA diktieren" wie im JCFA vermerkt, was das Erreichen diplomatischer Verständigungen erschwere, insbesondere vor dem Hintergrund der explosiven Lage im Libanon, die ein weiteres Hindernis für jedes zukünftige Abkommen darstellt.