Anstiftung im Iran neben Fragen zur Politik der US-Regierung
[74044] Anstiftung im Iran neben Fragen zur Politik der US-Regierung
Beunruhigende Dokumentation der Erziehung von Kindern im Iran zu Gewalt und Aufopferung, neben Kritik in den ultraorthodoxen Medien an der Inkonsistenz der US-Regierung in der Iran-Frage.
Anstiftung im Iran neben Fragen zur Politik der US-Regierung
In einem Bericht des Kanals חדשות איראן (Iran-Nachrichten), der eine kritische Haltung gegenüber dem Ajatollah-Regime einnimmt, wurde ein Ausschnitt aus einer populären iranischen Fernsehsendung namens „Mahfel“ enthüllt. In der Sendung, die dem Format „Rising Star“ entspricht und religiösen Gesang mit Korankritik verbindet, erklärte ein Kind vor dem Publikum: „Wenn ich groß bin, möchte ich ein Mann der Revolutionsgarden werden und ein Märtyrer (Shahid) werden.“ Laut חדשות איראן (Iran-Nachrichten) reagierten die Moderatoren und das Publikum mit Applaus und Lob für das Kind, was nach Ansicht des Kanals die Vertiefung der Märtyrerkultur und der Anstiftung unter der jungen Generation im Iran belegt.
Auf politischer Ebene lenkte der Kanal זירת החדשות (Nachrichtenschauplatz) das Scheinwerferlicht auf die Kritik, die im Wochenendbeilage der ultraorthodoxen Zeitung „Yated Ne'eman“ geäußert wurde. Dem Bericht zufolge übt die Zeitung scharfe Kritik an der Politik der aktuellen US-Regierung gegenüber dem Iran. Unter der Überschrift „Der Mann, der hier entscheidet, ändert ständig seine Pläne bezüglich des Iran“ wird ein Gefühl der Unsicherheit und Instabilität im politischen Kurs der Vereinigten Staaten gegenüber Teheran beschrieben, was bei den Kommentatoren der Zeitung Besorgnis auslöst.
Die Kombination der Berichte zeichnet ein komplexes Bild: Einerseits eine interne ideologische Radikalisierung im Iran, die Terrorismus und Selbstaufopferung fördert, und andererseits ein Gefühl der Verwirrung im Westen darüber, wie der Kampf gegen das iranische Regime geführt werden sollte.