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[67405] Sturm um das Wehrpflichtgesetz: Die Koalition treibt die Gesetzgebung trotz scharfer Kritik von Naftali Bennett voran

12,536 Aufrufe 2 Kanäle 2 Nachrichten May 19 22h TG

[67405] Sturm um das Wehrpflichtgesetz: Die Koalition treibt die Gesetzgebung trotz scharfer Kritik von Naftali Bennett voran


Vor dem Hintergrund der Drohungen gegen die Stabilität der Regierung kündigte der Knesset-Abgeordnete Bismuth vom Likud an, das Wehrpflichtgesetz diese Woche voranzubringen – ein Schritt, der eine wütende Reaktion von Naftali Bennett auslöste.

Politische Spannungen um das Wehrpflichtgesetz

Die politische Arena in Israel ist aufgewühlt wegen der Absicht, das Wehrpflichtgesetz voranzutreiben. Einem Bericht des Kanals Daniel Amram ohne Zensur zufolge hat der Knesset-Abgeordnete Boaz Bismuth vom Likud angekündigt, dass die Koalition das Gesetz bereits am kommenden Mittwoch einbringen wird. Ziel des Gesetzes ist es, den Status junger ultraorthodoxer Männer zu regeln, die keinen Wehrdienst bei der IDF leisten.

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund von Einschätzungen im politischen System, dass es sich um eine Maßnahme handelt, die den Sturz der Regierung verhindern soll. Dagegen startete der ehemalige Premierminister und Vorsitzende der Partei „Jachad“, Naftali Bennett, einen scharfen Angriff gegen die Förderung der Gesetzgebung. Laut Daniel Amram ohne Zensur behauptete Bennett, dass „Netanjahu sich selbst zum Stimmenbeschaffer für Deri gemacht hat, um das Gesetz zur Drückebergerei zu verabschieden“.

Ähnlich dazu wurden in einem Bericht von Hadashot Online (bekannt für seine Linie, die die Opposition konsequent kritisiert und eine wohlwollende Haltung gegenüber dem Premierminister zeigt) Bennetts deutliche Worte unter diesem Link wiedergegeben. Bennett betonte die Situation der IDF-Soldaten und Reservisten, die seiner Meinung nach „unter einer schrecklichen Abnutzung zusammenbrechen“. Er fügte hinzu, dass er bei seinen Besuchen im Norden des Landes den Eindruck gewonnen habe, dass die Truppen eine erhebliche Verstärkung des Personals benötigen.

Bennett fasste seine Position mit einem politischen Versprechen zusammen: „Wir werden nicht zulassen, dass dieses abscheuliche Gesetz verabschiedet wird; bald werden wir kommen und es korrigieren.“ Während die Koalition in der Gesetzgebung eine koalitionäre Notwendigkeit für Stabilität sieht, konzentriert sich die öffentliche Kritik auf das Argument, dass es sich um ein „Gesetz zur Drückebergerei“ handelt, das die Lastengleichheit in Kriegszeiten untergräbt.

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