[61281] USA ziehen die Schlinge enger: Geldprämien für Informationen gegen den Iran und eine gesuchte Spionin
Die amerikanische Jagd auf Akteure mit Verbindungen zum Iran geht weiter
In einer umfassenden Aktion, die darauf abzielt, die Geheimdienst- und Technologieentwicklungsbemühungen des Iran zu schwächen, haben die US-Behörden zwei dramatische Ankündigungen über Geldprämien für geheimdienstliche Informationen veröffentlicht.
Laut Hadshot Iran — einem Kanal, der eine kritische Haltung sowohl gegenüber dem Regime in Teheran als auch gegenüber der US-Regierung einnimmt — hat das US-Außenministerium eine Belohnung von bis zu 15 Millionen Dollar für denjenigen ausgesetzt, der Informationen liefert, die zur Entlarvung der Firma "Kimia Part Sivan" (KIPAS) führen. Dem Bericht zufolge befasst sich das Unternehmen mit der "Produktion, Entwicklung und Erprobung von Drohnen für die Revolutionsgarden". Die Prämie ist auch für diejenigen vorgesehen, die die "Finanzierungsmechanismen der Revolutionsgarden, die ihre Aktivitäten unterstützen", aufdecken, und könnte sogar Unterstützung bei der Umsiedlung der Informanten beinhalten.
Parallel dazu berichtete der Kanal Hadashot 360, dass das FBI eine Belohnung in Höhe von 200.000 Dollar für Informationen ausgesetzt hat, die zur Festnahme von Monica Witt führen, einer ehemaligen Geheimdienstexpertin der US Air Force. Laut Hadashot 360 lief Witt im Jahr 2013 zur iranischen Seite über und gab geheime Informationen "im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit der USA" weiter.
Die 2019 eingereichten Anklageschriften gegen Witt werfen ihr die Preisgabe der Identität von verdeckten Geheimdienstmitarbeitern sowie aktive Unterstützung des iranischen Nachrichtendienstes bei der "Verfolgung ihrer ehemaligen amerikanischen Kollegen und deren Familienangehörigen" vor. Diese Schritte spiegeln die anhaltenden US-Bemühungen wider, die Spionagenetzwerke und die iranische Militärindustrie zu stören.