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Täglich Wednesday, 1 July 2026

[107746] Die Schas-Fraktion unterstützt das 'Muezzin-Gesetz' und übt Kritik an Ben-Gvir

11,096 Aufrufe 7 Kanäle 7 Nachrichten Jul 1 20d TG

[107746] Die Schas-Fraktion unterstützt das 'Muezzin-Gesetz' und übt Kritik an Ben-Gvir


Die Schas-Fraktion hat angekündigt, das Muezzin-Gesetz zu unterstützen, während sie gleichzeitig beklagt, dass Minister Ben-Gvir nach ihren Angaben die Verabschiedung weiterer Gesetze verhindert habe. Demgegenüber griff der Ra'am-Vorsitzende Mansour Abbas die Maßnahme an.

Spannungen in der Koalition rund um das Muezzin-Gesetz

Die Schas-Fraktion hat heute (1. Juli 2026) bekannt gegeben, dass sie das vom Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, vorangetriebene 'Muezzin-Gesetz' unterstützen wird. Die Ankündigung, die gleichzeitig von mehreren Nachrichtenkanälen, darunter HaHadashot HaHamot und Yinon Magal, veröffentlicht wurde, betont, dass Schas bereits im Jahr 2017 ähnliche Gesetze unterstützt habe.

Trotz der Unterstützung äußerte man bei Schas Enttäuschung über die Vorgehensweise von Minister Ben-Gvir. In einer offiziellen Stellungnahme, die bei Zira Politit und HaHadashot HaHamot zitiert wurde, behauptete die Partei, der Minister habe sich entschieden, das Gesetz an einem Montag einzubringen, anstatt es in Abstimmung mit ihnen zur Abstimmung zu stellen, um nach ihrer Ansicht "Stimmen zu sammeln, indem er seine Partner im rechten Block angreift". Bei Schas merkte man an, dass bei einer Abstimmung mit Ben-Gvir auch das Gesetz zur Verhinderung von Besuchen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz bei Nukhba-Terroristen hätte verabschiedet werden können.

Demgegenüber kam auch Kritik aus der Opposition. Wie bei Hadashot BaZman berichtet, reagierte der Ra'am-Vorsitzende Mansour Abbas scharf auf die Entscheidung: "Enttäuscht, wir hatten gerade von ihnen erwartet, dass sie kein rassistisches und anti-religiöses Gesetz unterstützen würden."

Die Angelegenheit des 'Muezzin-Gesetzes' stellt weiterhin einen politischen Reibungspunkt dar, wobei gleichzeitig bei Hadashot BaZman Einschätzungen zu künftigen Versuchen laut werden, Gesetze voranzutreiben, die das Abspielen von Melodien vor Beginn des Schabbat einschränken könnten, was auf die Komplexität der Beziehungen zwischen Religion und Staat im aktuellen politischen Diskurs hindeutet.

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