[92721] Politischer Sturm vor der Auflösung der Knesset: Wahldatum zeichnet sich ab und Petition im Likud
Politische Spannungen auf dem Weg zu Neuwahlen
Das politische System bereitet sich auf das Ende der aktuellen Knesset vor. Laut dem Bericht auf Zirat News schätzt der Journalist Yossi Elituv, dass die Auflösung der Knesset in zweiter und dritter Lesung bereits in dieser Woche erfolgen dürfte. Dem Bericht zufolge ist der voraussichtliche Termin für die Wahlen der 9. Cheschwan, der 20. Oktober 2026.
Elituv wies darauf hin, dass dies "keine ermutigenden Nachrichten für die Ultraorthodoxen" seien, da seiner Aussage nach die drei Gesetze, die von der ultraorthodoxen Partei gefordert wurden, "tief neben dem angereicherten Uran begraben werden", eine bildhafte Ausdrucksweise, die auf das Scheitern der sektoralen Bemühungen in diesem Bericht hindeutet.
Unterdessen gibt es innerhalb der Regierungspartei einen juristisch-internen Machtkampf. Knesset-Abgeordneter David Bitan hat heute Morgen eine Petition beim Schiedsgericht des Likud eingereicht, mit der Forderung, die Einsetzung des Organisationskomitees zu verhindern und Vorwahlen für die Parteiliste abzuhalten. Laut News BeZman auf Telegram begründete Bitan seine Petition mit dem Argument, dass "man zehntausenden Parteimitgliedern nicht das Recht absprechen kann, ihre Vertreter zu wählen".
Diese Entwicklungen deuten auf eine erhebliche Instabilität im politischen System hin, da einerseits der beschleunigte Prozess der Parlamentsauflösung steht und andererseits Versuche hochrangiger Likud-Persönlichkeiten, trotz des engen Zeitplans ein internes demokratisches Verfahren sicherzustellen.