Eskalation im Südlibanon: Störungen der Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran
[89794] Eskalation im Südlibanon: Störungen der Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran
Umfassende Angriffe der IDF im Südlibanon infolge von Waffenruheverletzungen führten zur Verschiebung der geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz.
Sicherheitsspannungen und Störungen der diplomatischen Kontakte
Nach einer Nacht umfassender Luftangriffe der IDF im Südlibanon berichten Nachrichtenkanäle von erheblichen Störungen der internationalen Kontakte. Der Sprecher der IDF bestätigte, dass unsere Streitkräfte „Terroristen und Terrorinfrastrukturen der Terrororganisation Hisbollah in mehreren Gebieten“ als Reaktion auf „wiederholte Verletzungen der Waffenruhe“ angegriffen haben. Berichten von Bitachon Shotef zufolge feuerte die Hisbollah in der Nacht etwa 60 Geschosse auf IDF-Truppen ab.
Infolge der israelischen Angriffe wurden die Gespräche zwischen den USA und dem Iran, die in Bürgenstock, Schweiz, stattfinden sollten, verschoben. ynet Nachrichten und der Politische Kanal berichten, dass die iranische Delegation ihre Abreise ausgesetzt hat und dass US-Vizepräsident J.D. Vance seine geplante Anreise storniert hat. Israel Nachrichten | Ohne Zensur weisen darauf hin, dass der Iran als Grund für die Verzögerung eine Verletzung der Waffenruheklausel durch Israel anführt.
Im Kampfgebiet berichtete der mit der Hisbollah verbundene Sender Al-Mayadeen von 8 Toten bei den Angriffen im Südlibanon und bezeichnete die Aktion als die „heftigsten Angriffe“ der letzten Zeit. Demgegenüber bezeichneten die Nachrichten des Tages - Ohne Zensur die Nacht als die „schwierigste Nacht im Libanon seit anderthalb Jahren“.
Parallel zur Sicherheitsaktivität kam es in Jerusalem zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die heißen Nachrichten berichten, dass die Polizei am Kikar HaShabbat gegen Randalierer vorging, die Verkehrswege blockierten und versuchten, Fahrzeuge zu beschädigen; dabei wurden Wasserwerfer und Blendgranaten eingesetzt. Zwei Verdächtige wurden wegen Störung der öffentlichen Ordnung festgenommen.