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Täglich Wednesday, 17 June 2026

[87638] Politischer Sturm und gewaltsame Auseinandersetzungen bei den Protesten der Ultraorthodoxen gegen die Wehrpflicht

40,119 Aufrufe 8 Kanäle 13 Nachrichten Jun 17 1h TG

[87638] Politischer Sturm und gewaltsame Auseinandersetzungen bei den Protesten der Ultraorthodoxen gegen die Wehrpflicht


Politischer Sturm infolge von Polizeigewalt bei den Protesten der Ultraorthodoxen gegen die Wehrpflicht, wobei der Vorsitzende der Schas-Partei, Arje Deri, den Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, auffordert, einzugreifen.

Schwere Zusammenstöße bei den Protesten der Ultraorthodoxen: Das politische System ist in Aufruhr

Ein turbulenter Tag lag hinter den Straßen von Bnei Berak, als Proteste ultraorthodoxer Juden gegen die Wehrpflicht in schwere physische Auseinandersetzungen mit Polizeikräften ausarteten. In Aufnahmen, die auf Daniel Amram lelo tsenzura verbreitet wurden – einem Kanal, der eine kritische Haltung gegenüber dem gesamten politischen und polizeilichen System einnimmt –, war zu sehen, wie Bürger gewaltsam Wege freimachten und junge Menschen verletzt und blutend zu Boden gingen. Die Polizei teilte daraufhin mit, es handele sich um eine „illegale Demonstration“ und es sei „angemessene Gewalt“ angewendet worden.

Infolge der Ereignisse griff der Schas-Vorsitzende Arje Deri den Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, scharf an und schrieb auf YINONEWS (einem Kanal, der mit rechten Positionen assoziiert wird): „Es kann nicht sein, dass das, was die Polizei in Kaplan nicht getan hat... sie jetzt gegenüber Bürgern tut, die ihre Verzweiflung hinausschreien.“ Deri rief Ben-Gvir dazu auf: „Wach auf! Steh jetzt auf und stoppe die Gewalt der Polizisten.“

Auseinandersetzungen zwischen beiden eskalierten auf der politischen Bühne. In Zira Politit, das als Plattform für politische Updates dient, wurde Deris Reaktion auf Ben-Gvirs Behauptungen bezüglich der Generalstaatsanwältin wiedergegeben, wobei er dem Minister vorwarf: „Diejenigen, die heute Morgen schwere Gewalt angewendet haben, sind nicht die Generalstaatsanwältin, sondern die Polizisten, die dir unterstellt sind.“ Im Gegenzug reagierte Ben-Gvir in einem Interview mit ‚Kol Chai‘ und erklärte, er suche keinen politischen Streit, bezeichnete das Ereignis jedoch als „nicht gut“.

Parallel dazu wurden parlamentarische Schritte von weiteren Knesset-Abgeordneten unternommen. Der Abgeordnete Meir Porusch forderte eine dringliche Debatte im Ausschuss für nationale Sicherheit zum Thema „diskriminierende Durchsetzungspolitik“, während der Abgeordnete Jaia Fink die Einreichung einer Polizeianzeige gegen Porusch ankündigte, mit dem Vorwurf der Aufhetzung gegen die Generalstaatsanwältin (Zira Politit).

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