IDF warnt vor Zusammenbruch: Dringende Forderung nach Verlängerung des Dienstes auf 36 Monate
[87405] IDF warnt vor Zusammenbruch: Dringende Forderung nach Verlängerung des Dienstes auf 36 Monate
Brigadegeneral Shay Taieb, Leiter der Personalabteilung der IDF, warnt vor einem operativen Zusammenbruch aufgrund eines gravierenden Personalmangels und fordert eine sofortige Gesetzgebung zur Verlängerung des Wehrdienstes.
Außergewöhnliche Warnung aus dem Generalstab: IDF in Gefahr des operativen Zusammenbruchs
Im Rahmen eines Interviews, das heute Morgen auf Radio 103FM geführt wurde, präsentierte Brigadegeneral Shay Taieb, Leiter der Personalabteilung, ein besorgniserregendes Lagebild zur Einsatzbereitschaft der IDF. Wie im Telegram-Kanal von Ben Caspit berichtet wurde, betonte Taieb, dass sich die IDF in einer Realität andauernder Kämpfe befinde, die eine Rückkehr zur Normalität vor dem 7. Oktober nicht zulasse. Seinen Worten nach "bricht die Armee in sich selbst zusammen" aufgrund der Abnutzung der aktiven Truppen und der Überlastung der Reservisten.
Lücke von 12.000 Soldaten
Den von Taieb präsentierten Daten zufolge, wie sie auch im Kanal von Amir Ettinger und Yuval Segev veröffentlicht wurden, benötigt die Armee sofort 12.000 Kämpfer und Unterstützungspersonal, um die durch Ausfälle entstandenen Lücken zu füllen und eine operative Kontinuität zu gewährleisten. Die Prognose für die nahe Zukunft ist düster: Mit der geplanten Verkürzung des Wehrdienstes auf 30 Monate Anfang 2027 wird aufgrund von Rekrutierungslücken ein weiterer Mangel von Tausenden Soldaten entstehen, was zu einem schweren Schaden in der Befehlskette und der Ausbildung führen wird.
"Die kommenden zwei Wochen sind entscheidend"
Die zentrale Forderung der IDF, wie sie im Kanal von Ben Caspit dargestellt wurde, ist eine dringende Gesetzgebung, die den Wehrdienst wieder auf 36 Monate verlängert. Taieb warnte, dass "je näher die Wahlen rücken, desto schwieriger wird es, Gesetze zu verabschieden", weshalb die kommenden zwei Wochen "entscheidend für die Einsatzbereitschaft der IDF" seien.
In Bezug auf die Frage der Rekrutierung von Haredim wies Taieb darauf hin, dass das derzeitige Gesetz nicht effektiv genug sei, um die erforderlichen Personalziele zu erreichen. Er betonte, dass der Personalmangel direkte Auswirkungen auf die "Fähigkeit zur Durchführung aller operativen Aufgaben" habe und zu einem "persönlichen Zusammenbruch oder dem Zusammenbruch bestimmter Einheiten" unter den Dienstleistenden führen könne, die die endlose Last nicht tragen könnten.