[85046] Zweifel in Washington: CIA-Chef schätzt, dass Iran nicht bereit für Zugeständnisse bei Atomverhandlungen ist
[85046] Zweifel in Washington: CIA-Chef schätzt, dass Iran nicht bereit für Zugeständnisse bei Atomverhandlungen ist
Berichten zufolge hat CIA-Chef John Ratcliffe Präsident Trump Geheimdienstberichte vorgelegt, die Zweifel an der Bereitschaft des Iran wecken, bei den bevorstehenden Atomgesprächen echte Zugeständnisse zu machen.
Spannungen vor der Wiederaufnahme der Atomgespräche: Pessimistische Geheimdienstanalyse bei der CIA
Im Vorfeld der erwarteten Eröffnung einer neuen Verhandlungsrunde über das Atomabkommen in der nächsten Woche kommen auf den höchsten Ebenen der US-Regierung Fragen bezüglich der Ernsthaftigkeit der Absichten Teherans auf. Laut Nitzan Shapira auf Telegram, der sich auf den Bericht von Barak Ravid stützt, hat der CIA-Chef John Ratcliffe Präsident Donald Trump und weiteren hochrangigen Regierungsmitgliedern eine aktuelle Geheimdienstanalyse vorgelegt.
Den vorgelegten Informationen zufolge äußern US-Geheimdienststellen große Zweifel daran, ob der Iran tatsächlich bereit ist, im Rahmen der bevorstehenden Verhandlungen „echte Zugeständnisse“ zu machen. Diese Einschätzung könnte sich direkt auf die Strategie der Trump-Regierung bei den Gesprächen auswirken.
Das Thema findet auch in ausländischen Nachrichtenkanälen breite Beachtung, wobei Asaf Rosenzweig, Nachrichten aus der großen Welt über diese Entwicklungen im Kontext der umfassenderen Regionalpolitik der Vereinigten Staaten gegenüber der Islamischen Republik berichtet. Bislang wurde keine offizielle iranische Reaktion auf die US-Geheimdienstanalyse veröffentlicht, und die Blicke richten sich auf die nächste Woche, wenn die Verhandlungen offiziell beginnen sollen.