[79971] Eskalation im Libanon: Die IDF bereitet sich auf Angriffe in Dahiyeh vor; Sorge vor einer Ausweitung des regionalen Kreises
Höchste Spannungen im Libanon: Geplante Angriffe und Sorge vor einer Ausweitung des Feldzugs
Vor dem Hintergrund wiederholter Verstöße gegen den Waffenstillstand durch die Hisbollah haben Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz die IDF angewiesen, Terrorziele im Stadtviertel Dahiyeh in Beirut anzugreifen, wie bei YINONEWS und החדשות החמות berichtet wurde. Dieser Schritt löste Kritik von Journalisten aus, darunter Yaron Avraham, der sich fragte, ob die öffentliche Bekanntgabe der Mitteilung den erforderlichen Überraschungseffekt beeinträchtige.
Parallel dazu schätzt Yoni Ben Menachem vom Jerusalemer Zentrum für Außen- und Sicherheitspolitik (einer Organisation, die für ihre entschieden sicherheitspolitischen Positionen bekannt ist), dass die israelischen Aktivitäten im Südlibanon, einschließlich der Eroberung des Beaufort-Gebirges, einen „Schockeffekt“ in der pro-iranischen Achse erzeugt haben. Seinen Angaben zufolge haben die Huthi der Hisbollah ihre Bereitschaft signalisiert, sich bei Bedarf an den Kämpfen zu beteiligen – eine Behauptung, die durch Shachar Kleiman gestärkt wurde, der darauf hinwies, dass in Teheran Druck ausgeübt werde, um Israel als Bedingung für die Fortsetzung diplomatischer Kontakte zu mäßigen.
Auf menschlicher und nationaler Ebene veröffentlichte Premierminister Benjamin Netanjahu eine Kondolenzbotschaft zum Fall des Kämpfers der Maglan-Einheit, Stabsunteroffizier Adam Zarfati z"l, bei Kämpfen im Südlibanon. Die Kämpfer vor Ort genießen auch bei Kreisen, die die politische Führung kritisieren, hohe Anerkennung, wie Abu Saleh Desk Arab zum Ausdruck brachte – ein Kanal mit kritischer Orientierung gegenüber der Staatsführung, der das Standhalten der Kämpfer an der Front lobte.
Auf der libanesischen Bühne werden Stimmen des Protests gegen den iranischen Einfluss laut. Auf dem Kanal Suleiman & Blumenthal wurde ein Video eines Einwohners gezeigt, der den Generalsekretär der Hisbollah, Naim Qassem, scharf kritisiert und die Entwaffnung der Organisation fordert. Gleichzeitig berichten arabische Mediennetzwerke über den Erhalt eines amerikanischen Waffenstillstandsvorschlags, wenngleich Akteure bei Israel News | Ohne Zensur große Zweifel an der Umsetzbarkeit der Vereinbarung angesichts der militärischen Entwicklungen vor Ort äußern.