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Politisches Drama in Kolumbien: Rechter Kandidat führt bei den Präsidentschaftswahlen vor der zweiten Runde

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[78401] Politisches Drama in Kolumbien: Rechter Kandidat führt bei den Präsidentschaftswahlen vor der zweiten Runde


Der rechte Kandidat Abelardo de la Espriella führt in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien, während der amtierende Präsident Gustavo Petro die Ergebnisse anfechtet.

Drama bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien: Die Rechte führt auf dem Weg in die zweite Runde

Nach der Auszählung von über 99 % der Stimmen bei den gestern abgehaltenen Präsidentschaftswahlen in Kolumbien führt der rechte Kandidat Abelardo de la Espriella mit etwa 43,7 %–44 % der Stimmen, so berichten Abu Ali Express und Asaf Rosenszweig. Ihm gegenüber stand der linke Kandidat Iván Cepeda (der mit dem amtierenden Präsidenten Gustavo Petro assoziiert wird), der etwa 40,9 % der Stimmen erhielt.

Da kein Kandidat die für einen Sieg in der ersten Runde erforderliche 50-%-Hürde überschritten hat, wird das Land am 21. Juni in eine entscheidende Stichwahl gehen. Abu Ali Express, ein pro-israelisch orientierter Kanal, der Espriellas Position als "ausgesprochener Israel-Unterstützer" hervorhebt, berichtet, dass die Mitte-Rechts-Kandidatin Paloma Lleras (oder Valencia, laut dem Bericht von Asaf Rosenszweig), die etwa 6 %–7 % der Stimmen erhielt, bereits ihre Unterstützung für Espriella für die zweite Runde erklärt hat.

Anschuldigungen und internationale Reaktionen

Asaf Rosenszweig stellt fest, dass der rechte Kandidat eine "mitreißende" Kampagne führte, die sich auf den Kampf gegen das Verbrechen nach dem Vorbild des Präsidenten von El Salvador konzentrierte, verbunden mit dem Versprechen, neue Gefängnisse zu bauen. Der amtierende Präsident Gustavo Petro hingegen – bekannt für seine linken Positionen, die Israel kritisieren – weigerte sich, die vorläufigen Ergebnisse zu akzeptieren. Abu Ali Express berichtet, dass Petro eine Neuauszählung von etwa 800.000 Stimmen fordert, obwohl der Abstand zwischen den Kandidaten etwa 700.000 Stimmen beträgt. Asaf Rosenszweig fügt hinzu, dass laut der New York Times keine wesentlichen Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung festgestellt wurden, obwohl zwei Aktivisten der Kampagne von de la Espriella ermordet wurden.

Auf internationaler Ebene beeilten sich der israelische Außenminister Gideon Sa'ar und der argentinische Präsident Javier Milei, de la Espriella zu seinem Erfolg in der ersten Runde zu gratulieren, ein Schritt, der die Verbundenheit von de la Espriella mit Israel und dem globalen konservativen Lager widerspiegelt.

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