IDF warnt: Schwerer Personalmangel und sprunghafter Anstieg der Wehrdienstverweigerer
Im Bericht von Nachrichten aus dem Feld auf Telegram wurde darauf hingewiesen, dass die Armee trotz eines Anstiegs der Einberufungszahlen im ultraorthodoxen Sektor infolge der Sanktionen die Aufnahme einer doppelt so hohen Zahl wie bisher vorbereitet. Laut Daphna Liel betonte Brigadegeneral Taib, dass das Militärsystem noch keinen neuen Entwurf für das Gesetz zur Wehrdienstbefreiung erhalten habe, während die aktuelle Situation dazu führe, dass „wir sehr bald in einen Bereich von 80.000 bis 90.000 Wehrdienstverweigerern gelangen werden“ wie bei Amir Ettinger & Yuval Segev zitiert.
Aus den Daten, die Hershkowitz & Grobeis - Die ultraorthodoxe Perspektive präsentiert wurden, ging hervor, dass es derzeit etwa 32.000 offizielle Wehrdienstverweigerer gibt, neben 50.000 Personen mit Einberufungsbescheiden, die nicht kooperieren. Brigadegeneral Taib stellte im Forum klar, dass die Verlängerung des Wehrdienstes, die zur Debatte steht, ein notwendiger Schritt sei, aber keine Wunderlösung für den Mangel an Kampfsoldaten darstelle. Ihm zufolge wird in der aktuellen Situation bis Januar 2027 ein Rückgang von etwa 10 % bei der Anzahl der Kampfsoldaten in der IDF erwartet, was in der Praxis einem Rückgang von etwa 15 % bei der verfügbaren Truppenstärke entsprechen wird.
Zusammenfassend ist der Standpunkt der Armee, dass trotz der Tatsache, dass Sanktionen zu einem gewissen Anstieg bei der ultraorthodoxen Einberufung geführt haben, die operative Lücke weiterhin dringend bleibt. Brigadegeneral Taib stellte klar, dass die nächsten zwei Monate die „letzte Gelegenheit“ seien, die Gesetzgebung zu korrigieren, aber selbst wenn sie verabschiedet werde, bleibe die Notwendigkeit bestehen, die Einberufung der Ultraorthodoxen und anderer Bevölkerungsgruppen auszuweiten.