[67934] Aufruhr um den 'Ahmadinedschad'-Plan und die sicherheitspolitischen Spannungen mit dem Iran
Aufruhr um den 'Ahmadinedschad'-Plan und die sicherheitspolitischen Spannungen mit dem Iran
Das Sicherheitsestablishment und die politische Bühne sind in Aufruhr nach einem Bericht der New York Times (der von mehreren Kanälen wie חדשות ישראל | ללא צנזורה und חדר מלחמה aufgegriffen wurde), wonach Israel und die USA zu Beginn des Krieges geplant hätten, den ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad aus dem Hausarrest zu befreien und ihn als alternativen Führer in Teheran einzusetzen. Dem Bericht zufolge scheiterte der Plan, nachdem ein Luftangriff, der ihn befreien sollte, zu seiner Verletzung führte und sich seine Spur seither verlor. Der Nahost-Experte Yoni Ben Menachem bezweifelt jedoch die Glaubwürdigkeit der Veröffentlichung und stellt die Frage: „Wenn er wirklich mit Israel zusammengearbeitet hat, warum ist er dann noch am Leben?“.
Parallel dazu haben die iranischen Revolutionsgarden eine scharfe Drohung ausgesprochen, wonach der „regionale Krieg dieses Mal die regionalen Grenzen überschreiten“ und Schläge an unerwarteten Orten beinhalten werde, sollte die Aggression gegen den Iran anhalten. Der Anführer der Huthi schloss sich den Drohungen an und wies seine Truppen an, sich auf einen umfassenden Angriff vorzubereiten, während die dem Hisbollah nahestehende libanesische Zeitung Al-Akhbar berichtet, dass sich Israel auf eine umfangreiche Welle von gezielten Tötungen im Libanon und im Iran vorbereite.
Auf politischer Ebene berichtet Epoch - Magazin, dass sich das Sicherheitsestablishment in hoher Alarmbereitschaft befindet und auf Entscheidungen der US-Regierung wartet. Gleichzeitig wurde in Israel Hayom und חדשות ישראל | ללא צנזורה über ein „langes und dramatisches“ Telefonat zwischen Netanjahu und Trump berichtet. Unterdessen betont das ägyptische Außenministerium, wie von Kan 11 - Arab Desk gemeldet, dass Kairo im Rahmen der politischen Vereinbarungen gegenüber der Hamas auf eine Entwaffnung drängt.
Innerhalb Israels debattierte der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung vor dem Hintergrund politischer Spannungen über das Wehrpflichtgesetz. Der Abgeordnete Yuli Edelstein warnte in der Debatte, dass das Gesetz „die Regierung der Rechten beerdigen könnte“, während Vertreter von Vereinigtes Thora-Judentum Netanjahu vorwarfen, das Thema zu verschleppen. Parallel dazu meldete die Israelische Polizei die Vereitelung eines großen Drogenschmuggels an der östlichen Grenze, und IDF-Kräfte nahmen Verdächtige mit Waffen im Gebiet Neve Zohar fest.