Aufruhr im Netz nach schockierenden Aufnahmen von Tierquälerei in Judäa und Samaria
[62067] Aufruhr im Netz nach schockierenden Aufnahmen von Tierquälerei in Judäa und Samaria
Eine Reihe gewalttätiger Videos aus Samaria und der Region Jericho hat breite öffentliche Empörung ausgelöst; die israelische Polizei hat Ermittlungen zu mindestens zwei verschiedenen Vorfällen von Tierquälerei eingeleitet.
Öffentliche Empörung nach schockierenden Aufnahmen von Tierquälerei
In den letzten 24 Stunden wurden die sozialen Medien von verstörenden Aufnahmen überflutet, die Tierquälerei in Judäa und Samaria zeigen. Auf dem Kanal Daniel Amram ohne Zensur wurde über zwei Hauptvorfälle berichtet: Eine Ziege, die in der Gegend von Jericho von einem Fahrzeug zu Tode geschleift wurde, und der brutale Angriff auf einen Hund mit Knüppeln im Dorf Atara in Samaria durch eine maskierte Person.
Bezüglich des Vorfalls in Atara bestätigte die Polizeibezirk Judäa und Samaria, dass eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet wurde und die Ermittler Kontakt zu den Besitzern des Hundes aufgenommen haben, um eine Aussage aufzunehmen und eine formelle Anzeige zu erstatten. Berichten zufolge überlebte der Hund den Angriff, nachdem er in einer Tierklinik in Israel behandelt wurde. Bei Hadashot 360 wurde darauf hingewiesen, dass das Ereignis ein breites öffentliches Echo hervorgerufen hat, wobei Nutzer aus allen Bevölkerungsschichten fordern, "den Täter zu entlarven und ihn vor Gericht zu bringen".
Parallel dazu entwickelte sich ein heftiger Streit über die Narrative rund um die Aufnahmen. Der Kanal Nachrichten 301 Arabische Welt (ein Kanal mit national-israelischer Ausrichtung) behauptete, dass Medien wie die "Times of Israel" sich auf "falsche" palästinensische Berichte stützten, um den Ruf der Siedler zu schädigen. Der Kanal präsentierte ein weiteres Video, in dem ein Palästinenser zu sehen ist, der einen Hund zu Tode schlägt, und behauptete, es handele sich um eine "Blutverleumdung" und der Angriff in Atara sei ein Einzelfall, der aufgebauscht wurde.
Die Öffentlichkeit in den sozialen Medien äußerte tiefes Entsetzen auf beiden Seiten des Spektrums, wobei der gemeinsame Ruf im Netz, wie bei Daniel Amram ohne Zensur festgestellt, lautete: "Es spielt keine Rolle, aus welchem Sektor er kommt, entlarvt ihn". Die israelische Polizei arbeitet weiterhin mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln daran, die an den Angriffen Beteiligten zu identifizieren.