Aufruhr im Oberrabbinat: Der Rat des Oberrabbinats hat eine dem Verein Tzohar erteilte Koscher-Zertifizierung annulliert
[108814] Aufruhr im Oberrabbinat: Der Rat des Oberrabbinats hat eine dem Verein Tzohar erteilte Koscher-Zertifizierung annulliert
Der Rat des Oberrabbinats distanzierte sich von der Entscheidung des Generaldirektors Yehuda Cohen, dem Verein Tzohar eine Koscher-Lizenz zu erteilen, und kündigte deren sofortige Aufhebung an.
Aufruhr im Oberrabbinat: Der Rat des Oberrabbinats hat eine dem Verein Tzohar erteilte Koscher-Zertifizierung annulliert
Drama im religiösen Establishment: Der Rat des Oberrabbinats gab heute, am 2. Juli 2026, bekannt, dass er die Erteilung einer Koscher-Lizenz an den Verein „Tzohar“ nicht genehmigt. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem der scheidende Generaldirektor Yehuda Cohen dem Verein eigenmächtig eine Genehmigung erteilt hatte, entgegen der Position des Rates und der Oberrabbiner.
Laut Nachrichten aus dem Feld auf Telegram veröffentlichte der Rat ein offizielles Schreiben, in dem klargestellt wird: „Der Rat genehmigt zum jetzigen Zeitpunkt keine Lizenzvergabe an Tzohar“. Gleichzeitig berichtete ynet Nachrichten, dass der Rat betonte, der Schritt sei ohne das Wissen oder die Zustimmung seiner Mitglieder erfolgt und die vom Generaldirektor erteilte Lizenz sei mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
In den sozialen Netzwerken kam Kritik am Entscheidungsprozess innerhalb der Institution auf. Wie im Kanal Witze und einfach coole Dinge angemerkt, wurde der Schritt von Cohen, dessen Amtszeit in etwa zwei Wochen endet, in völligem Widerspruch zur Meinung der Oberrabbiner und des Rabbinatsrates vollzogen. Auch Der Nachrichtenschauplatz bestätigte, dass keine offizielle Genehmigung des Rates für die Lizenzerteilung an den Verein vorliegt, was auf eine Kluft zwischen der administrativen Ebene und der hochrangigen rabbinischen Ebene hindeutet.
Zu einem anderen Thema berichtete ynet Nachrichten auch über eine Äußerung des amtierenden Generaldirektors der Sozialversicherung, der die Zunahme der Autismus-Diagnosen kritisierte und behauptete, dass Eltern diese Diagnosen früher eher verborgen hätten, während heute „Betrüger verstehen, dass es eine Rente gibt“, was eine Anspielung auf Versuche verschiedener Akteure sei, das öffentliche System auszunutzen.